Was sind Grenzen für Sie? Kommen Ihnen dabei Landesgrenzen, Sprachgrenzen, Zölle in den Sinn? Oder verstehen Sie darunter Ihre eigenen Grenzen? Innere Grenzen die vorhanden sind und verhindern etwas zu wagen, etwas zu können oder zu dürfen? Geht es für Sie um Werte und Ethik dabei?
Im IBP Konzept verbinden wir damit unseren «Eigenraum». Den Raum, der jeder für sich selbst (energetisch) einnehmen möchte bzw. einnimmt. Der Schutz vor Überforderung bietet und es ermöglicht zwischen sich selbst und anderen zu unterscheiden. Der uns unterstützt, ganz bei uns zu sein und unsere eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen.
Zu Spüren ob etwas diffus oder stimmig ist, mit dem Ziel der Unterscheidung: «das bin ich» (innen), «das bist du», «das ist die Welt» (aussen). Das Selbst, das von der Welt getrennt ist, aber trotzdem in einer harmonischen Beziehung mit ihr lebt. (Jack Rosenberg)
Die Grenze ist die Linie, die den Eigenraum begrenzt. Sie ist flexibel, sodass andere willentlich näher herangelassen oder mehr auf Abstand gehalten werden können. Gesunde Grenzen fördern authentische Beziehungen, da sie Nähe und Distanz bewusst regulieren. Ein gut wahrnehmbarer Eigenraum hilft, Emotionen zu regulieren. Die Arbeit mit der Grenze und dem Eigenraum im IBP Konzept ist zentral und unterstützt Klient:innen, sich selbst klarer zu spüren, Beziehungen gesünder zu gestalten und eine stabile emotionale Balance zu entwickeln.
Quelle: «Einführung in die Integrative Körperpsychotherapie IBP (Integrative Body Psychotherapy), Eva Kaul/Markus Fischer»